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Erfolgreich Teams optimieren

Seit über fünfzehn Jahren beschäftige ich, A. Peter Kunzweiler, mich mit Beratung, Training, Coaching und immer wieder stelle ich mir die folgenden Fragen: „Wie kann das theoretisch vermittelte Wissen in die betriebliche Praxis transferiert werden? Wie kann sichergestellt werden, dass das neu erworbene Wissen auch langfristig angewendet wird? Reicht die reine Wissensvermittlung aus? Oder ist das Verhalten der Teilnehmer und deren Wille zur Verhaltensänderung von ebenso großer Bedeutung? Welche Rolle spielen dabei die Führungskräfte und das Management?“ Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass alles zusammenhängt. Gerade deshalb ist es wichtig, vor jeder Maßnahme eine gründliche Analyse durchzuführen, um insbesondere die Erwartungshaltung der Teilnehmer und des Managements herauszuarbeiten.

Am Beispiel von Teambildungsprozessen oder Teamoptimierung möchte ich exemplarisch aufzeigen, wie wir Trainerinnen und Trainer zu besseren Ergebnissen kommen können.
Teambildung – Trenderscheinung oder Notwendigkeit?
Viele Firmen haben offensichtlich erkannt, dass zukunftsfähige Konzepte einer Unternehmenskultur bedürfen, in der Werte gelebt, Talente gefördert und Teamleistungen vor „Einzelkämpfertum“ befürwortet werden. Die Zeiten, in denen eher die konventionellen technischen Management-Konzepte den Arbeitsalltag bestimmten, scheinen der Vergangenheit anzugehören. Es setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass die weichen Faktoren, also menschliche Werte, eine immer größere Rolle spielen. Dem Erfolgsfaktor Mensch kommt dementsprechend mehr Bedeutung zu. Das heißt aber auch, dass wir dem in unseren Trainings und Coachings verstärkt Rechnung tragen. Was das bedeutet, werde ich an anderer Stelle beschreiben.

Teamarbeit ist in aller Munde, nur was bedeutet das?

In zahlreichen Befragungen musste ich feststellen, dass neun vom zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich einem vermeintlichen Team zugehörig wähnten, wenig bis gar nichts über die Spielregeln, die beim Arbeiten im Team hilfreich sind, sagen konnten. Erschreckender war jedoch, dass Teamziele nicht bekannt oder erst gar nicht vereinbart waren. Wer spielt welche Rolle im Team, welche Aufgaben hat ein Teamleiter und warum werden Einzelinteressen dem Teaminteresse untergeordnet, sind oft ebenso „Böhmische Dörfer“. Es ist an uns Trainerinnen und Trainern zu vermitteln, welche mannigfaltigen Möglichkeiten gerade Teamwork in Unternehmen bietet. Menschen, die mehr schlecht als recht in einem „Team“ verharren, sind in der Regel unzufrieden, was zu Demotivation, innerlicher Kündigung und Vernachlässigung der Potenziale von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führt. Erfolgreiche Teams vereinen Menschen mit verschiedensten Kenntnissen, Fähigkeiten, Erfahrungen, Ideen und Umsetzungswille. Allen ist klar, dass gute Teams herausragende Arbeit leisten können. Wie aber setzt man gute Teams zusammen? Wer eignet sich für welche Teamrolle und wer verfügt die notwendigen Kompetenzen für gerade diese Teamrolle. Nicht selten werden Teams zusammengestellt, bei denen zum Beispiel die Abteilungsvertreter die Interessen der eigenen Abteilung verteidigen oder Menschen willkürlich in ein Team berufen werden – so sitzt der „Kollege Zufall“ mit am Tisch. Dass auf diese Weise keine kreative und schon gar keine erfolgreiche Teamleistung erbracht werden kann, liegt auf der Hand.

Keine Trainings von der Stange

Durch Trainings von der Stange werden nur geringfügige Änderungen im Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreicht. Gerade in der Teambildung habe ich die besten Erfahrungen mit der Erlebnispädagogik gemacht, im Gegensatz zu traditionellen Bildungsprogrammen und Trainingsmaßnahmen, die ihre Wirkung oft verfehlen.
Die wichtigste Voraussetzung für Teamoptimierungen ist, dass Management und Mitarbeiter gleichermaßen nicht nur die Bereitschaft für Veränderungen zeigen, sondern diese auch nachhaltig in die Tat umsetzen. In den meisten Fällen, insbesondere bei kurzzeitigen Maßnahmen, liegt gerade hier das Problem. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fallen gerne in alte Muster zurück, weil sie sich mit der „alten“ Situation arrangiert oder es sich in ihrer gewohnten Komfortzone bequem gemacht haben. Genau an diesem Punkt setze ich an und gehe damit über das „normale“ Training hinaus. Inzwischen wissen wir, dass theoretische Wissensvermittlung allein nicht genügt, entscheidend ist die praktische Umsetzung, also das Handeln, Voraussetzung dafür ist wiederum die Einsicht in die Notwendigkeit der Veränderungen.
Ich setze auf aktives (bewegendes), problem- und handlungsorientiertes Training. Durch die spezielle Kombination von theoretischen und praktischen Elementen heben sich meine Trainings von den übrigen Angeboten in diesem Bereich deutlich ab. Das halte ich für klug und legitim.

Aktuelles

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Düsseldorf, Mai 2018 - Mit der absolvierten Akkreditierung zur INSIGHTS MDI-Beraterin von Trainerin Charlotte Wolf bei der Scheelen AG in Waldshut-Tiengen erhält die ProConception GmbH & Co. KG einen Kompetenzzuwachs auf dem neusten Stand im Bereich Mitarbeiterentwicklung, sowie Führungskräftetrainings. Weiterlesen...

Ausgeschriebene Stelle besetzt

Nideggen, Januar 2018 - Die ausgeschriebene Stelle für unsere Recruitingprojekte konnte sehr schnell und qualifiziert besetzt werden.