Kommunikation in Zeiten des Corona-Virus – Wenn nicht jetzt wann dann! – Teil 1

By 10. Februar 2021Aktuelles

Nideggen, Februar 2021 – Das Corona-Virus hat die Unternehmen und die Gesellschaft noch immer fest im Griff. Nach vielen Monaten der Verunsicherung wird immer deutlicher:
Das Virus wird unser Leben und Gewohnheiten doch tiefgreifender beschäftigen als wir zu Beginn der Pandemie vermutet oder nicht wahrhaben haben wollten.
Auf Grund des Corona-Virus registrieren fast alle Unternehmen massive Rückgänge persönlicher Gespräche und Termine mit Kunden, damit geht ein zum Teil dramatisch dezimiertes Auftragsvolumen einher.

Jetzt ist es besonders wichtig aktiv und richtig zu kommunizieren.
Nur mit einer gehörigen Portion Empathie kann dies gelingen.

Der Oberbegriff Empathie steht Pate für: Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person nicht nur zu erkennen, sondern auch zu verstehen und nachzuvollziehen. Zur Empathie gehört ebenfalls die Bereitschaft angemessen zu reagieren und Reaktionen darauf zu antizipieren.

Praktische Hinweise

  • Nutzen Sie Ihre Intuition und zeigen Sie Einfühlungsvermögen (Empathie). Achten Sie darauf, dass Sie authentisch rüberkommen.
  • Versetzen Sie sich bei allen Aussagen und Botschaften in Ihren Kommunikations-Partner hinein.
  • Wie gut kommen Ihre Informationen oder Botschaften beim Empfänger an? Denken Sie an das „Sender und Empfänger Prinzip“.

Empathie hilft dem Gegenüber mit seinen Ängsten und Hoffnungen besser umzugehen oder im besten Fall direkt an Lösungen zu arbeiten. Die Schutzmasken sind wichtig und notwendig, sie berauben uns allerdings bei wichtigen Verhandlungen und Gesprächen unser Gegenüber zu lesen und zu interpretieren.
Masken gehören in Corona-Zeiten privat als auch geschäftlich inzwischen zum Alltag.

„Durch die Schutz-Maske können wir den Gesprächspartner nicht vollumfänglich und ganzheitlich wahrnehmen, dadurch geht zwangsläufig eine Menge an nonverbale Information verloren. Dies müssen wir lernen weitestgehend zu kompensieren.“, sagt: A. Peter Kunzweiler von der ProConception.

Die Gesichtsmimik basiert auf zwei wesentlichen Einflussnahmen: Sie spiegeln den emotionalen Zustand des Gesprächspartners. Aber auch in der verbalisierten Kommunikation ist die Mimik und Gestik wichtig, zum Beispiel für Unterstreichungen, Nachdruck oder Korrekturen des Gesagten.“