Mikromanagement statt agiler Methoden in Vertrieb und Business Development, Teil 2

By 15. März 2021April 6th, 2021Aktuelles

Nideggen, 15.03.2021, Teil 2 von 3

Wie kann hier ein gezieltes Change-Management und ein agiles Mindset helfen?

Charlotte Kunzweiler, Gesellschafterin und Strategieberaterin der ProConception GmbH & Co. KG fügt zum Thema Change-Management und agiles Projektmanagement statt schwerfälligem Mikromanagement an: „In unserer täglichen Arbeit erleben wir oft demotivierte Mitarbeiter und hören oft Ausreden des Vertriebs“.

Diese können lauten:
– Kontakt zu Kunden fehlt (Kunde als notwendiges Übel)
– Kunde verlangt oft zu viel Betreuung
– Kosten werden nicht übernommen
– Kunde entwickelt an neuen Produkten
– Kunden benötigen Sonderlösungen
– Zu wenig Zeit

„Sicherlich mögen diese Argumente zutreffen. Es wird schließlich sehr viel Zeit damit verbracht minutiös zu planen und im eigenen Unternehmen zu reporten, anstatt den Kunden in den Mittelpunkt zu rücken.“, kommentiert Charlotte Kunzweiler.

Dazu ist es notwendig, die lieb gewonnenen Komfortzonen zu verlassen. Es ist ganz natürlich, dass Führungskräfte und Mitarbeiter am Bestehenden festhalten wollen. Ist die Krise erst einmal da und wenn es gar nicht mehr anders geht, kommt die Veränderung. „Wir wissen aus der der Praxis, dass viele Change-Projekte deshalb scheitern, weil die Rahmenbedingungen wenig bis gar nicht beachtet und vor allem Regeln nicht eingehalten werden. Dann ist der Widerstand der Betroffenen groß“, so, A. Peter Kunzweiler, Geschäftsführer der ProConception GmbH & Co.KG.

Wie können Widerstände überwunden werden?